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Schwarze-Zeilen Verlag

Rezensionen zu: Gelebte Unterwerfung : Ein autobiografischer BDSM-Roman

Gelebte Unterwerfung : Ein autobiografischer BDSM-Roman
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Datum: 06.02.2018

Autor: schlagzeilen.com

Bewertung:5 von 5 Sternen!


Rezensionen zu: Gelebte Unterwerfung : Ein autobiografischer BDSM-Roman

Über eine Dating-Plattform lernt Siri Carsten kennen und hat mit ihm ihre ersten SM-Erlebnisse. Die schon lange geträumten Fantasien werden fühlbare Realität. Und sie will mehr  und ganz. Bald ist sie auf der Suche nach 24/7.
Der Reigen geht los und es folgen Jochen, Dirk, Martin, Rob, Matthias, Oskar & Siri will alles gleich und jetzt, entweder mehr als die Spielpartner zu bieten haben und geben können und schaut sich schnell nach Neuem um. Oder sie fordert zu viel und wird deshalb von ihrem Spielpartner in die Wüste geschickt. Die Suche nach dem Einen und Richtigen ist nicht einfach.
Ich kenne das, habe ich doch auch früher tagelang wie ein Kaninchen, das hypnotisiert auf die Schlange starrt, vorm Telefon gesessen und auf den Anruf von ihm gewartet. Heute  mit SMS, Whatsapp und Facebook  hat jedoch die Geduld eine viel kürzere Halbwertszeit. Und auch die Gelegenheiten auf neue Bekanntschaften finden sich schneller.

Gelebte Unterwerfung ist der erste Roman von der sicherlich einigen schon bekannten Schlagzeilen-Autorin Siri S (so in der aktuellen Ausgabe SZ 154) und weist biografische Züge auf. Erst nach der Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten entdeckt Siri S, wer sie ist und wie sie fühlt. Sie entdeckt ihre Leidenschaft für BDSM und wird schnell zu einer Berliner Szene-Bekanntheit, engagiert sich in verschiedenen Clubs und Partylocations und betreut Neueinsteiger und junge Frauen als Leiterin des Subbiekränzchens und der Bondage-Gruppe Miss Rope. In diesem Buch hinterfragt die Autorin sich selbst, ihre Neigung und alle Klischees zum Thema BDSM. Nichts in diesem Buch ist erfunden, es ist alles genauso passiert. Lediglich die Namen der Personen und Orte sind willkürlich. Siri S möchte andere daran teilhaben lassen, wie es ist, die eigenen Neigungen zu entdecken und auszuleben, aber sich auch darin verlieren zu können. Wunsch und Realität liegen oft weit auseinander und lassen sich nicht auf andere projizieren.